Strand auf Big Island - Hawaii

"Stelle Deine Füsse entspannt nebeneinander.

Spanne Deinen Körper auf, zwischen Füssen und Scheitelpunkt.

Die Schultern sinken nach unten; vom Brustkorb getragen.

Die Hände berühren sich vor Deinem Herzen im Anjali-Mudra.

Spüre die Verbindung Deiner Füsse mit dem Boden oder der Matte.

Spüre die Berührung Deiner Hände und die Bewegung Deines Atems im Körper.

Du stehst leicht und entspannt, nimmst Körper und Atem wahr, bist ganz im gegenwärtigen Moment."


Blumenwiese gezeichnet

Stille

Kanyo Tannier schreibt über die Kraft der Stille. Sie meint damit nicht nur die äussere Stille, sondern vor allem die Stille in unserem Innern. Die Autorin lebt als buddhistische Zen-Nonne in einem Kloster im Elsass. Sie bloggt und veröffentlicht Videos über Meditation, Spiritualität und über die Wohltat der Stille. Sie beschreibt Stille als ein Werkzeug des Rückzugs, das es uns ermöglicht im Alltag einen Schritt zurückzutreten und den Augenblick wieder bewusst erleben zu lernen.

Die innere Stille wird spürbar, wenn ich innehalte und durchatme. In diesem Moment habe ich Zeit, meine Gefühle wahrzunehmen, zuzulassen und zu beobachten, was mit ihnen passiert. Still sein bedeutet, ein anderes Tempo in den Alltag zu bringen. Ein Tempo das angemessener ist und uns Zeit lässt, uns selbst wahrzunehmen. Zuerst wahrnehmen und durchatmen, dann handeln.

Die Voraussetzung für diesen Weg ist der Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen und alte Verhaltensmuster aufzulösen. Denn Stille kann Angst machen. Wir tun vieles, nur um der Stille zu entgehen. Jede Ablenkung ist uns recht, um nur nicht mit unserem Innern allein zu sein. Aber wenn wir den Mut aufbringen uns ab und zu einfach still hinzusetzen, können wir uns nach und nach von gewohnten Denkmustern lösen, wieder offener werden und zu unserem Körper ins Hier-und-Jetzt zurückfinden.

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Farnwedel - Hawaii

Moderner körperorientierter Yoga

Moderner Hatha Yoga ist ein Ausdruck von "embodiment". Körper, Gefühle und Geist durchdringen sich gegenseitig, bilden eine Einheit. Beim Üben spüre ich mich selbst, spüre mein verkörpertes In-der-Welt-sein und werde wieder ganz. Der Atem verbindet alles. Die Bewegung schenkt Kraft und Beweglichkeit. Und so ganz nebenbei werde ich im Laufe der Zeit durch Atem, Bewegung und Meditation ein wenig gelassener, zufriedener und kreativer.

Die verkörperte Selbstwahrnehmung führt uns zu unserem "echten Selbst" zurück, das die meisten von uns irgendwo auf dem Weg zum Erwachsenwerden verloren haben. Auch, und gerade dann, wenn wir unter Schmerzen, Trauer oder anderen starken Gefühlen leiden.


Gruppenkurse
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Der zeitgenössische Hatha Yoga ist zu einem grossen Teil auf Körperhaltungen - Yoga-Asanas - ausgerichtet. Diese Haltungen können und sollen an die Möglichkeiten der Teilnehmer angepasst werden, so…
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Faszien-Yoga integriert Bewegungselemente in den Unterricht, die speziell auf die verbindenden und umhüllenden Gewebe im Körper ausgerichtet sind. Durch dynamische Dehnungen, schwingende Bewegungen…
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Im Pilates gehen alle Bewegungen von der Körpermitte aus, dem „Powerhouse“. Atem, Bewegung und Muskelanspannung werden koordiniert und kontrolliert ausgeführt. Das Zusammenspiel von Bauchmuskeln,…